Das Leben ist wie ein Fahrrad... Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren (Albert Einstein)
In bestimmten Lebensphasen verliert man schon einmal das Gleichgewicht oder gerät ins Stocken. Gedanken, Gefühle und das Verhalten verursachen Probleme, es geht einfach nicht mehr weiter. Und das vielleicht schon eine ganze Weile. Körperbeschwerden wurden bereits ausführlich nach körperlichen Ursachen untersucht mit dem Ergebnis: „Wir finden nichts. Vielleicht ist es etwas Psychisches“
Allein der Wille, sich selbst zu helfen und sich dabei helfen zu lassen, ist das Fundament für einen guten Ausgang.
Wir arbeiten mit Verhaltenstherapie, EMDR und Biofeedback. Ersterer liegt die Lerntheorie zugrunde. Verhalten wird hinterfragt und gezielt verändert. EMDR dient der Therapie von schlimmen Erlebnissen (Traumata), das auch für sogenannte Mikrotraumata (schwerwiegende Kränkungen, Enttäuschungen od.ä.) angewandt wird. Biofeedback ist ein übendes Verfahren mit Hilfe von Computerrückmeldungen.
Wie nach einer Verletzung oder Operation kann auch während des therapeutischen Prozesses eine Art Wundheilungsschmerz auftreten. Es geht einem nach einer Sitzung nicht notwendigerweise besser! Und doch gewinnt man sein Gleichgewicht schon dadurch wieder, dass man sich in Bewegung setzt, den Prozess beginnen lässt.
Was in einer Therapie genau passiert, ist weder für den Betroffenen noch den Therapeuten und schon gar nicht für Angehörige oder Freunde im Detail zu verstehen. Wir sehen die Aufgabe des Therapeuten im wissenden Begleiten, die Heilung passiert allein im Patienten auf äußerst vielschichtige und faszinierende Weise. Gerade anfangs sind also Diskussionen über die Therapie und ihren Erfolg eher hinderlich als förderlich. Man muss dem Prozess auch Zeit und Raum geben, ihn geschehen zu lassen.
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