Auch wenn die Biene einen gestreiften Rücken hat, ist sie noch lange kein Tiger (chinesisches Sprichwort)
Die Dinge sind also oft anders als wir denken. Beim genaueren Betrachten stellen sich manche Probleme als Verzerrungen in Form von z.B. Missverständnissen heraus. Die Kreativität erlaubt uns, einmal genau hin zu sehen ohne groß zu denken.
* Kreativ und phantasievoll zu neuen Erkenntnissen
Über den „Umweg“ der Kreativität und Phantasie gelingt es, sich unbekannte Erlebensbereiche ins bewusste Denken zu rücken. Dies ermöglicht erstaunliche Erkenntnisse: Sie erfahren etwas über Ihr eigenes Handeln, Denken und über Ihre Gefühlswelt.
Hier geht es also überhaupt nicht um Begabung, sondern vielmehr um Ihre Bereitschaft, Neues zu entdecken und sich selbst besser kennen lernen zu wollen.
Kennen Sie noch den Liedtext: "Wenn du denkst, dann denkst du nur, du denkst..."? Genau! Wir denken weniger als wir fühlen. Unsere gesamte Erfahrung, unsere Intuition, unsere Stimmung, unsere Neigungen und Vorlieben, all dies ist nur bedingt über das bewusste Denken beeinflussbar. Sobald wir auch nur ein bisschen in Stress geraten, tritt unser aktives und bewusstes Denken in den Hintergrund oder kommt ganz zum Erliegen, erkennbar am „Tunnelblick“.
Gefühle sind es, die uns lenken und leiten. Dies läuft unbewusst ab, sozusagen im Hintergrund. Mit kreativen Arbeiten locken wir die Gefühle, wir geben ihnen Raum, sich bemerkbar zu machen. Es gibt nicht für alles die geeigneten Worte, obwohl etwas gesagt werden könnte. Während des Malens oder Gestaltens äußern wir uns. Das entlastet. Natürlich erst dann, wenn man von der Vorstellung Abschied nimmt, jedes Bild, jeder Gegenstand müsse perfekt geraten oder müsse ein – vom Denken vorgegebenes – Etwas genau darstellen. Lassen Sie sich lieber einmal treiben von ihrem Gefühl und Ihrer Phantasie!
Achtsamkeit zu erlernen ist ein Prozess! Lesen Sie mehr dazu hier.
Kombinierbar mit Feldenkrais, Stress-Kurs, Achtsamkeit, Qigong, Entspannung