Verleihen Sie Ihrer Wut einen Ausdruck? Vertreten Sie Ihren Standpunkt auch körperlich sichtbar? Geben Sie Ihren aggressiven Anteilen genügend Raum?
Aggressive Impulse halten wir heutzutage so stark zurück, dass sie mitunter ganz unvermittelt ausbrechen, wenn wir es weder wollen, noch steuern können. Da schützt es, wenn man die überschießenden Gefühle ganz bewusst und angeleitet in Bahnen lenken kann ohne aggressiv auftreten zu müssen.
Aggression (lat. „aggredi“) bedeutet ursprünglich „an etwas herangehen“ oder „sich zuwenden“, also ein prosoziales Verhalten, während der Begriff heute negativ belegt ist. Auch Wut, Empörung, Verärgerung, Verdrossenheit, Zorn sind Gefühle aus dem aggressiven Spektrum, allesamt ungewollt, unangenhem, am besten zu vermeiden. Darf die Aggression nicht ausgelebt werden, speichert der Körper sie gewissermaßen. Bildlich gesprochen bekriegt unsere Wut unseren eigenen Körper. Dies verursacht ihm enormen Stress mit der Folge von z.B. erhöhtem Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, gestörtem Essverhalten, verstärktem Alkoholkonsum oder Depression.
* Boxen - dynamisch Spannung abbauen
Wut, Aggression und Frustration wieder loszuwerden heißt, sie angemessen auszudrücken und zu kanalisieren wodurch die entstandenen Stresshormone zügig abgebaut werden. Dadurch schöpft der Körper wieder Kraft.
Boxen zeigt diesen Effekt besonders deutlich: Im Einzeltraining mit Boxhandschuhen am Sandsack proben Sie unter Anleitung Angriff und Verteidigung. Die Erfahrung, sich schützen zu können, stärkt die Selbstwahrnehmung ebenso wie das Spüren der eigenen zielgerichteten Kraft.
Es geht hierbei nicht um das Erlernen des Boxsports, sondern in erster Linie darum, (gesunden) aggressiven Impulsen im geschützten Rahmen einen Raum zu geben und somit innere Handlungsstrategien zu erweitern.
Kombinierbar mit Stress-Kurs, Psychotherapie, Coaching, Shiatsu, Sporttherapie + Biofeedback-Herzraten (HRV)-Training