An dieser Stelle wollen wir Sie immer wieder mit neuen Übungen aus unseren diversen Angeboten anregen, sich oft und viel zu bewegen.
Bewegung ist Schutz pur!
Sie setzt Wachstumshormone für Nervenzellen frei: Diese können besser wachsen und sich vielseitiger vernetzen. Außerdem baut Bewegung Stresshormone ab, die die Gefäße schädigen können. Die Widerstandsfähigkeit des Gehirns wird verbessert. Durch und nach Bewegung können wir besser lernen und auffassen und schützen uns nachhaltig vor Depressionen und Demenz.
Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass unsere Tipps bei richtiger und vorsichtiger Anwendung keine Beschwerden verursachen sollten. Haben Sie dabei Schmerzen, klären Sie vor den Übungen lieber bei Ihrem Arzt ab, wie Sie am besten mit dem Bewegen beginnen sollen. Oder Sie nutzen unser Angebot zum Bewegungschoaching (mit und ohne Biofeedback).
Denn in den meisten Fällen ist Bewegung, auch eingeschränkte, besser als keine!
1 Ganz allgemein: Je mehr Sie sich bewegen umso besser. Beginnen Sie doch mit dem Treppensteigen!
2 Räumen Sie Ihren Schreibtisch so um, dass Sie öfter aufstehen müssen, um etwas zu holen, abzulegen, auszudrucken, nachzusehen.
3 Gelenke, Bänder, Sehnen wollen regelmäßig ihre Spielräume ausloten. Kleben Sie sich an sichtbare Stelle einen Erinnerungspunkt. Wenn sie hinsehen, strecken/drehen/ biegen Sie eine Körperregion. Nehmen Sie die Veränderung vorher-nachher wahr.
4 Besorgen Sie sich einen guten Schrittzähler. Denn: 3000 Schritte sind Minimum pro Tag! Wir sind nicht zum "Stubenhocker" geboren, sondern auf Bewegung angewiesen. Laufen Sie los: Ziel sind 10.000 Schritte pro Tag. Sie werden die Welt mit neuen Augen sehen.
5 Ein Theraband hilft Ihre steifen Glieder zu dehnen, dabei gezielt Kraft und etwas Ausdauer zu trainieren. Das leichte Band können Sie überall, im Büro oder draußen auspacken und loslegen. Beginnen Sie mit leichten Dehnungen und steigern Sie gemäß Ihrer Kondition und Möglichkeit. Mit der Übung dürfen Sie sich richtig was trauen!
6 Da Sie nun schon Schrittzähler und Theraband haben, können Sie in die Natur hinaus gehen und mal richtig auftanken: Spazieren Sie zügig, machen zwischendurch Theraband-Pausen und betrachten Sie Ihre Umwelt: Was sehen Sie, was riechen Sie, was fühlen Sie? Genießen Sie den Augenblick. Es ist Ihrer!
7 Egal ob draußen oder drinnen, stehend, gehend oder im Sitzen: Kreisen Sie mit Ihren Schultern bei hängenden Armen. Ein paar mal rechts und links im Wechsel, nach vorne und nach hinten. Haben Sie schon Übung, dann verändern Sie die Position der Arme und kreisen dabei weiter die Schultern, was jeweils andere Muskelgruppen trainiert. Bewegen Sie die Schultern mit Bedacht. Spüren Sie nach.
8 Packen Sie sich selbst am Schopf: Erst im Sitzen, später im Stehen, stellen Sie sich vor, wie Sie ein unsichtbares Band am Kopfscheitel in Richtung Himmel zieht. Dabei streckt sich die Wirbelsäule, Sie werden regelrecht größer. Atmen Sie ruhig und gleichmäßig und verlängern Sie dabei das Ausatmen jedes Mal ein bisschen mehr.
9 Im Auto: Drücken Sie sich erst mit geradem Rücken in den Sitz. Dann beugen Sie sich vor wie bei einem Katzenbuckel und rollen sich Wirbel für Wirbel wieder auf. Mehrfach wiederholen. So erfrischen Sie sich an der Ampel, vor dem Losfahren oder nach dem Ankommen.
10 Parken Sie Ihr Auto weiter weg vom Zielort, steigen Sie früher aus Straßenbahn oder Bus aus und laufen Sie den Rest des Weges. So einfach lässt sich Bewegung in den Alltag integrieren. Genießen Sie den Weg, den Sie laufen, überall finden sich Pflanzen oder Fassaden oder andere interessante Dinge, die Sie achtsam betrachten können.
11 Ein bisschen Feldenkrais: Legen Sie sich auf eine Seite, beide Arme gesteckt vor sich, Handflächen berühren sich. Lassen Sie nun sanft und ruhig die obere Hand über die untere weiter in die Ferne rutschen. Spüren Sie, wie sich dabei der Oberkörper Richtung Arm bewegt und lassen Sie den Kopf einfach unangestrengt mitlaufen. Dann die gleiche Bewegung rückwärts: ganz sachte bewegt sich die obere Handfläche wieder zurück zur unteren. Ruhen und Nachspüren. Wiederholen Sie mehrmals und wechseln Sie dann die Seite. Der Kopf rollt einfach mit.